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Seit meiner Kindheit verbringe ich den Großteil meines Lebens mit Hunden. In diesen über 35 Jahre gab es nur sehr wenige „hundelose“ Jahre und es war alles dabei von Dackel bis Deutscher Dogge. Als ich meine Frau kennen lernte, war gerade so ein hundeloses Jahr, und nachdem wir zusammenzogen, beschloss ich, es wäre doch wieder Zeit, sich einen Hund zuzulegen. Meine Frau stand dem anfänglich skeptisch gegenüber, doch ich konnte sie dennoch überzeugen, und habe sie mit dem „Virus Hund“ infiziert. Zwei Hunde und neun Jahre später waren wir im August 2006 dann wieder ohne Hund, und ich hatte mich entschlossen: Das war es, nie wieder Haustiere. Diesen Entschluss konnte ich gegen den Willen meiner Frau nur ca. vier Monate aufrecht erhalten, aber ich stellte Bedingungen. Der neue Hund sollte nicht zu groß und nicht zu klein sein, pflegeleichtes, kurzes Fell haben, irgendwie zu mir passen, aber trotzdem ein „richtiger“ Hund sein. Als sie dann mit dem Rasseportrait einer Französischen Bulldogge kam, musste ich mich geschlagen geben und wir machten uns auf die Suche nach einem Welpen. Über die Welpenvermittlung des IKFB kam der Kontakt mit der Familie Schädel zustande, und ich dachte mir: Ein Telefonat und die Sache ist erledigt. Doch Frau Schädel bestand auf ein persönliches Gespräch ob wir überhaupt geeignet wären und so bekamen wir neben anderen „Bewerbern“ einen Termin. Grundsätzlich finde ich es richtig, seine Welpen nur in gute Hände abzugeben, und ich hatte keine Zweifel das wir geeignet wären, bei unserer Hunde-Erfahrung. Als wir dann nach 430 km Autofahrt vor dem Haus der Züchterin standen, wurden wir beide trotzdem etwas nervös. Als wir unseren Welpen sahen, haben wir uns sofort in ihn verliebt, und wurden noch nervöser. Es folgte ein ausführliches Gespräch und nachdem Frau Schädel meinte, sie denkt, wir wären geeignet, fiel uns ein Stein vom Herzen. Wir besuchten unseren Ago noch mal bevor er alt genug zur Abgabe war, und holten ihn dann Ostern 2007 zu uns nach Hause. Dies war eine Entscheidung, die wir nie bereuen werden. Ago bringt soviel Sonne in unser Leben und oft stellt man sich die Frage, wie ein Leben ohne Bully nur möglich sein kann. Mitleidig blickt man auf die Menschen die keinen haben, den die wissen nicht, was sie verpassen. Es heißt: „Einmal Bully immer Bully“ und ich kann dies nur unterstreichen, denn wir haben die Hunderasse gefunden, die uns den Rest unseres Lebens begleiten wird.
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